Karin Düwel-Bergem
Yogalehrerin BDY/EYU

Ich wurde 1962 in Saarbrücken geboren, besuchte dort das Gymnasium und absolvierte 1981 mein Abitur. Seit 1987 bin ich verheiratet und habe drei Kinder.
Ab 1983 nahm ich am Yogaunterricht bei Frau Spille in Saarbrücken teil, von 1986 bis Oktober 2006 praktizierte ich regelmäßig Yoga im Institut Ilse M. Zielasko in Saarbrücken.
Seit 1998 unterrichte ich Yoga in eigenen Räumen.
2004 habe ich bei der GGF (Gesellschaft für Geisteswissenschaftliche Fortbildungen) eine Ausbildung als Yogalehrerin BDY/EYU begonnen und im Herbst 2008 abgeschlossen.
Weiterhin nahm ich an Fortbildungsseminaren bei folgenden Iyengar Yogalehrer(innen) teil: Luise Wörle, Ramanand Patel, Michael Forbes, Rita Keller, Jaki Nett und Dharmapriya.
Seit August 2007 nehme ich regelmäßig an Pranayama-Fortbildungen bei Dr. Shrikrishna teil.
Während meiner gesamten Kindheit und Jugend litt ich an niedrigem Blutdruck mit all seinen Nebenwirkungen, häufiges Erbrechen und Ohnmachtsanfälle bestimmten meinen Tagesablauf. Weiterhin hatte ich seit der Pubertät einen starken Rundrücken und ein ausgeprägtes Hohlkreuz.
Mit achtzehn suchte ich einen Orthopäden auf, der mir prophezeite, dass ich mit vierzig im Rollstuhl sitzen würde, wenn ich nicht sofort etwas für meinen Rücken tun würde. So begann ich mit Krankengymnastik und verschiedenen Vereinssportarten, die mir allesamt wegen des hohen Leistungsdruckes nicht zusagten.
Mit 21 Jahren hörte ich dann von Yoga, einer Methode, die ohne diesen Ehrgeiz auskam.
Ich entdeckte ein neues Lebensgefühl. Durch das Weiten des Brustkorbes, das Dehnen der Muskeln und das tiefe Atmen öffnete sich mein Brustraum mehr und mehr und meine Haltung verbesserte sich. Das Zur-Ruhe-Kommen in den Haltungen, das In-die-eigene-Stille-Kommen tat mir gut.
Seit dieser Zeit ist Yoga ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden.
Durch die Yogaarbeit setzte ich mich mit meinen körperlichen und seelischen Problemen auseinander, wurde physisch und psychisch stabiler und belastbarer. Heute habe ich einen gesunden Rücken, kenne keine Ohnmachtsanfälle mehr und der Kreislauf hat sich stabilisiert.
Während meiner drei Schwangerschaften war Yoga für mich eine unschätzbare Kraft- und Energiequelle.
Yoga lehrte mich, Selbstverantwortung zu übernehmen, Vertrauen zu mir selbst zu entwickeln, an meinem Seelenfrieden zu arbeiten und mich zu bemühen, Konflikte auf friedlichem Wege zu lösen.


Roman Bergem

1960 wurde ich in Saarbrücken geboren.
1987 beendete ich mein Architekturstudium.
Seit 1987 bin ich verheiratet und habe drei Kinder.
Seit 1991 bin ich als Architekt selbstständig tätig.
Von 1987- 2006 war ich Schüler im Yoga-Institut Ilse Zielasko in Saarbrücken.
Seit 1987 nahm ich an Fortbildungsseminaren bei folgenden Iyengar Yogalehrer(innen) teil: Luise Wörle, Ramanand Patel, Rita Keller, Jaki Nett und Dharmapriya.

Seit 2007 nehme ich mit viel Freude an einer mehrjährigen Pranayama-Weiterbildung teil, die von Dr. Shrikrishna angeleitet wird. Mein Leben steht seither in einem neuen Licht, denn ich habe auf ganz subtile Art und Weise das Zusammenwirken von Körper, Geist, Atem und Seele kennengelernt.
Meine bisherigen Sichtweisen haben eine neue Ausrichtung erhalten. Eine wesentliche Erkenntnis für mich ist, dass wir Menschen ständig urteilen und dass dieses Urteilen (du schlecht- ich gut) uns isoliert, uns trennt. Weiterhin sollte sich niemand aufgrund irgendwelcher "tollen" Fähigkeiten größer und wichtiger oder aus Mangel eben solcher Fähigkeiten kleiner und unwichtiger als seine Mitmenschen fühlen. Jedes Lebewesen ist einzigartig und ein Teil des großen Ganzen.
Diese Einsichten in mein Leben zu integrieren, fordert mich immer wieder aufs Neue heraus und gibt mir Kraft, Yoga im Alltag und auf der Matte zu üben.
(Dr. Shrikrishna ist in einem der ältesten Zentren für Yogaforschung und -therapie Indiens, dem Kaivalyadhama-Institut aufgewachsen und hat in Bombay jahrzehntelang eines der größten Yoga-Gesundheitszentren Indiens geleitet.)

Da ich beste Erfahrungen mit Yoga gemacht habe, ist es mein Herzenswunsch dazu beizutragen, dass möglichst viele Interessierte Yoga üben und somit eine Steigerung ihrer Lebensqualität erfahren können.
Ich möchte insbesondere auch Männer dazu ermutigen, diesen Weg einzuschlagen.